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Kinderüberwachung und Überwachung des Kindes im Schlaf

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Schon in der Schwangerschaft war es für mich immer Thema, wie ich mein Kind im Schlaf überwachen soll. Auch nachdem mein Sohn auf der Welt war spielte die Überwachung während des Schlafs immer wieder eine Rolle. Gerade am Anfang habe ich des Öfteren nachgesehen, ob mein Sohn auch wirklich noch atmet. Er war am Anfang so leise und ich wollte natürlich sicherstellen, dass es ihm auch wirklich gut geht. Besonders ungewohnt war dann der Moment, als er aus dem Elternschlafzimmer ausgezogen ist um in seinem eigenen Bettchen zu nächtigen. Das war am Anfang definitiv eine ungewohnte Situation. Das nächtliche schnorcheln fehlte einfach. Wenn dann auch noch Nächte dabei waren, in denen er sehr gut schlief und er lange nicht wach wurde, so wurde ich das ein oder andere mal schon etwas unruhig. Wer schon eigene Kinder hat, der kann das sicher nachvollziehen. Nun ist schon über ein Jahr vergangen und die Kontrolle meines Kindes während des Schlafs ist natürlich viel weniger geworden. Ich habe seit Anfang an ein Babyphone im Einsatz. Das ist immer an, sobald mein Sohn schlafen geht. So kann ich sicher stellen, dass ich ihn auch höre wenn ich mich nicht im unmittelbar angrenzendem Zimmer befinde.

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Zu Beginn hatte ich mich für ein ganz simples Babyphone entschieden, das wirklich nichts konnte. Es hatte lediglich einen ein- und ausschalt Knopf und ein Licht. Meine Erfahrung mit dem Philips Avent SCD501/00 Babyphone zeigte mir jedoch schnell, dass dieses nicht für mich geeignet war. Der größte Nachteil war, dass es mit Batterien betrieben wurde. Diese waren ständig leer und mussten ersetzt werden. Der zweite große Nachteil war, dass die Kindereinheit immer Strom benötigte. So war es immer notwendig, eine Steckdose in der Nähe zu haben. Mein Sohn ist gerade zu Beginn oft draußen eingeschlafen und ich konnte hier kein Babyphone neben im platzieren. Das machte mich oft unsicher und ich musste so in unmittelbarer Nähe bleiben, um ihn auch sicher immer zu hören.

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Nach kurzer Zeit habe ich mich deshalb für das Babyphone Philips Avent SCD560/00 entschieden. Das war der beste Kauf. Das Babyphone erfüllt all meine Ansprüche und ich komme super damit zu recht. Jetzt kann das Babyphone endlich mit Akkus betrieben werden, ständiges Batterien ersetzen war somit gestern. Ein weiterer großer Vorteil ist das Abspielen von Musik. Das hört sich im Moment simple an, gehört für mich aber in der Zwischenzeit zum festen Einschlafritual bei meinem Sohn. Wenn er aufwacht schläft er mit der Musik auch teilweise wieder ein, ohne das ich bei ihm im Zimmer war. Meine Erfahrung Philips Avent SCD560/00 ist deshalb durchwegs positiv und ich möchte kein anderes Babyphone mehr haben.

Wenn es um die Überwachung meines Kindes im Schlaf geht, dann habe ich mich aber auch mit anderen Methoden auseinandergesetzt. So gibt es zum Beispiel auch die Sensormatten für Babys. Sensormatten funktionieren wie folgt: Die Matte nimmt wahr, wenn das Kind ein- und ausatmet. Wenn die Matratze keine Atembewegungen mehr wahrnehmen kann, so schlägt die Matratze Alarm.

In den Sensormatten befinden sich zumeist Piezokristalle, die auf Bewegungen des schlafenden Kindes reagieren. Die Piezokristalle nehmen den Druck war, der durch das Ein- und Ausatmen des Kindes auf die Matratze übertragen wird und Erzeugen eine elektrische Ladung an der Oberfläche der Sensormatte. Setzt die Atembewegung zu lange aus, schlägt das Babyphone über die Sensormatte Alarm. Die Verwendung von Sensormatten bei Babys ist im Internet stark umstritten. So berichten teilweise Eltern, dass die Sensormatten Fehlalarme geben. Davon werden die Eltern natürlich extrem verunsichert. Andere Eltern geben jedoch zur Aussage, dass sie bereits in kritischen Situationen informiert wurden. Ich habe für mich entschieden, dass die einfach zu viel Kontrolle ist. Und auf diese möchte ich verzichten. Vielmehr sorge ich stets dafür, alle Gefahrenquellen im Schlafbereich zu beseitigen.

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Eine weitere Möglichkeit zur Überwachung von Babys sind Baby-Kameras. Damit lässt sich das Baby zu jeder Zeit beobachten. Die meisten Geräte können sogar viel mehr Funktionen. Ich habe das Arlo Baby von Netgear getestet und möchte euch hier auch meine Erfahrung mitteilen. Zu Beginn habe ich mir das ganz toll vorgestellt, in manchen Situationen meinen Sohn beim Schlafen zu beobachten. Schon beim ersten Einsatz habe ich mir jedoch die Frage gestellt, ob das nicht zu weit geht. Hat ein Mensch, egal ob auch ein Baby, nicht ein Recht auf ein bisschen Privatsphäre? Warum muss ich meinen Sohn beim Schlafen beobachten? Ich habe ihn doch selbst ins Bett gebracht und sein Bett ist ohne jegliche Gefahren. Doch an sich ist die Arlo Baby Cam ein ganz tolles Gerät. Schon das Design zeigt, dass es sich hier um eine Kamera für die aller Kleinsten handelt. Unser Hase ist grün/weiß und passt somit auch ganz gut ins Kinderzimmer. Die Übertragung von der Kamera zum Smartphone funktioniert über WLAN. Somit kann jederzeit das Kind mit einer minimalen zeitlichen Versetzung beobachtet werden. Darüberhinaus hat das Arlo Baby noch folgende Funktionen:

  • Zwei-Wege-Kommunikation, d. H. man hört den Nachwuchs und kann auf Knopfdruck auch zu ihm sprechen
  • Abspielen von Kinderliedern und Schlafmelodien möglich
  • Nachtlicht, indirekt und mehrfarbig
  • Speichern aller Aufnahmen für 7 Tage in der Cloud
  • Nachtsicht, beste Bildqualität auch im dunklen Zimmer
  • Hochauflösendes Video: 1080p HD-Videoqualität
  • Luftsensor: Überwachung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit
  • Wiederaufladbare Akkus

Die Installation des Arlo Baby Systems ist wirklich schnell abgeschlossen und an sich ist das System wirklich toll. Wer sein Kind unbedingt mit einer Kamera überwachen möchte, der wird meiner Meinung nach mit dem Arlo Baby von Netgear sicher Freude haben.

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Nachdem ich die Baby-Kamera verwendet habe wurde mich ganz schnell klar, dass ich eine Baby-Kamera nicht länger einsetzen möchte. Die Erfahrung war äußerst wertvoll und somit konnte ich endlich auch eine Entscheidung treffen: Für mich ist es definitiv der Klassiker – ein Babyphone. Jeder muss natürlich für sich einen Weg finden, wie er sein Kind „überwachen“ möchte.